Therapie

Jeder Therapeut und jede Thera­peutin hat – wie im CV ersicht­lich – eine spezi­fische Psycho­therapie­aus­bildung, wobei Ele­mente der grossen Psycho­therapie­schulen (verhaltens­thera­peutisch, tiefen­psy­cho­logisch, ana­lytisch) über­lappend mit ein­fliessen.
Eine medi­kament­öse Unter­stützung kann durch­aus not­wendig sein, wird aller­dings nur nach sorg­fälti­ger Ab­wägung und stets in Ab­sprache mit unseren Patienten und Patien­tinnen etabliert. Bei Personen, die sich bei delegiert tätigen Psycho­loginnen oder Psycho­logen in Behandlung befinden, erfolgt eine medi­kament­öse Ein­stellung stets in Rücksprache mit einem ärzt­lichen Thera­peuten.
Komplementär­medi­zinischen Thera­pien, wie zum Bei­spiel Acht­sam­keits­training, Aku­punktur, Atem­thera­pie etc. stehen wir offen gegenüber.

Da psychische Erkrankungen auch vor dem Alter nicht Halt machen, hat sich unsere Praxis unter anderem auf die Alters­psychia­trie und –psychotherapie speziali­siert. Dank der zunehmen­den Selbst­für­sorge älterer Menschen wie auch der medi­zini­schen Fort­schritte errei­chen wir heute ein höheres Lebens­alter. Dies bedeutet aller­dings nicht auto­matisch, dass dieser Lebens­abschnitt auch Lebens­quali­tät be­inhaltet. Im Alter sorgen wir uns um andere Dinge als früher: Wir leiden unter körper­lichen Erkran­kungen, fühlen uns allein, können vielleicht auch nicht mehr selbst­ständig leben. Auch psychi­sche Erkrankungen, die in früheren Jahren bereits auf­getreten sind, lösen sich nicht einfach in Luft auf. Es bedarf einer speziali­sierten psycho­thera­peutischen Unter­stützung, um mit diesen Ein­schränkungen zurecht zu kommen.
Eine weitere Speziali­sierung unserer Praxis ist die Trauma­therapie. Menschen, die etwas sehr Nega­tives und Trauma­tisches erlebt haben, an das sie mit Angst wieder­kehrend denken müssen und das Ein­fluss auf ihr tägliches Leben und ihre zwischen­menschlichen Beziehungen nimmt, finden bei uns Hilfe, damit sie das Trauma verarbeiten können bzw. lernen, mit dem Erlebten zurecht zu kommen.
Die Praxis­inhaberin Dr. Sibylle Süss ist auch im Besitz des Fach­arzt­titels Neuro­logie. Dieses Wissen möchten wir neuro­logisch erkrankten Per­sonen, die sich bereits in neuro­logischer Behandlung befinden, aber gleich­zeitig auch zum Bei­spiel unter einer behandlungs­bedürftigen Depression leiden, thera­peutisch zur Verfügung stellen.